Prototyping Lab
In der Durchführung.
Wir bringen Unternehmen mit Studierenden zusammen und lassen sie gemeinsam technologische Prototypen entwickeln.
Wir bringen Unternehmen mit Studierenden zusammen und lassen sie gemeinsam technologische Prototypen entwickeln.

Im Prototyping Lab bringen wir experimentierfreudige Unternehmen mit talentierten Studierenden der Hamburger Hochschulen zusammen, um gemeinsam innovative Prototypen zu entwickeln. Die Teams arbeiten dabei an echten technologischen Herausforderungen der Unternehmen und werden von Tech-Expert*innen begleitet.
In den vergangenen Labs haben die Studierenden mit XR-Technologien und Künstlicher Intelligenz für die Content-Branche experimentiert. Gemeinsam mit den Unternehmen haben sie unter anderem Prototypen für folgende Herausforderungen entwickelt: Wie können Verlage ihre Druckentscheidungen mit KI optimieren? Wie lässt sich bestehender Content für VR-Anwendungen aufbereiten? Und wie kann eine KI Musikredaktionen bei der Auswahl neuer Songs unterstützen?
Wo schlummern abseitige Bestseller-Storys? Wo gibt es interessante Entwicklungen, über die noch niemand oder nur wenige berichtet haben? Die Redaktion des Spiegels benötigt zuverlässige, automatisierte Zugänge zu relevanten, kuratierten Inhalten. Gesucht wird eine Lösung, die Redakteur*innen regelmäßig (z.B. täglich oder wöchentlich) eine gut strukturierte und aufbereitete Übersicht relevanter Inhalte bietet – direkt in den vorhandenen Workflow integriert.
Der Kinderbuchverlag Oetinger verfügt über einen großen Grundstock an Hörbüchern, Hörspielen und Texten zum Themenbereich „Sagen“. Der Verlag möchte ein interaktives Produkt entwickeln, um Sagen für Kinder von 6-14 Jahren zugänglicher zu machen. Ziel ist es, die Leser*innen direkt in die jeweilige Sagenwelt zu holen. Denkbar sind bspw. KI-generierte Videos und Dialoge, die im Kontext der gehörten Sage personalisiert erstellt, konsumiert und ggf. heruntergeladen werden können.
Als renommierte Nachrichtenagentur verfügt die dpa über einen enormen Datenschatz an Informationen. Und doch: Die richtigen Informationen zu finden, ist oft gar nicht so leicht, da diese zum Beispiel unstrukturiert in Texten vorliegen oder veraltet sind (Beispiel: „Bundeskanzler Olaf Scholz“). Wie können diese unstrukturierten Daten in maschinenlesbare, strukturierte Informationen transformiert und zugänglich gemacht werden, um Informationsbedürfnisse optimal zu bedienen (z.B. integriert in den Recherche-Assistenten)?
fiindo ist eine KI-basierte Investmentplattform, die komplexe, trockene Finanzdaten in leicht verständliche Inhalte und Stories verwandelt. So können Anleger*innen einfach nachvollziehbare, fundierte Anlageentscheidungen treffen. Da die manuelle Erstellung von Einführungsvideos zu Unternehmen, Branchen und Finanzprodukten sehr zeitaufwändig ist, möchte das Unternehmen einen weitgehend automatisierten KI-Prozess aufsetzen, der schnell verständliche und interessante Videos generiert.




Du arbeitest im Team mit bis zu drei anderen Studierenden interdisziplinär an einer konkreten Unternehmenschallenge. Nach einem gemeinsamen Kickoff vor Ort mit allen Teams habt ihr drei Monate Zeit, eigenverantwortlich einen Prototypen als Lösung zu entwickeln. Unterstützt werdet ihr von Tech-Expert*innen als Mentor*innen, regelmäßigen Feedbacksessions sowie dem Austausch mit euren Partnerunternehmen. Dabei durchlauft ihr die folgenden Entwicklungsphasen:
Define: Die Teams setzen sich intensiv mit der Challenge auseinander und stellen einen Projektplan mit den wichtigsten Schritten und Annahmen auf.
Research & Ideation: Nach einer intensiven Recherche geht es in die Ideenfindung - begleitet von Kreativ- und Tech-Workshops.
Prototyping & Testing: Nun geht es in die Umsetzung des Lösungsansatzes einschließlich Testings mit der Zielgruppe.
Finish & Reveal: Der testbare Prototyp wird bis zur Abschlusspräsentation fertig gestellt.
Teilnehmen können Studierende, die im Wintersemester 2025/2026 in unseren Partnerhochschulen /-studiengängen eingeschrieben und vor Ort in Hamburg sind. Du solltest mind. im 5. Semester im Bachelor oder schon im Master sein und durchschnittlich 15-20 h pro Woche im Prototyping Lab mitarbeiten können. Außerdem von Vorteil: Neugier, Experimentierfreude, Teamgeist und praktische Vorerfahrungen in der entsprechenden Teamrolle. Wenn du all diese Voraussetzungen erfüllst, freuen wir uns über deine Bewerbung bis spätestens 5. Oktober. Nutze dafür bitte unser Bewerbungsformular.
Die Teams werden von uns nach einer Vielzahl von Kriterien zusammengestellt: fachliche Expertise, Rollenzuordnung, hochschulübergreifende Zusammenarbeit, Challengepräferenz, Diversität sowie ggf. Sprachkenntnisse.
Wir bemühen uns alle Wünsche zu berücksichtigen – ein Wechsel des Teams ist nicht möglich.
Du erhältst 1500 Euro Stipendium für das gesamte Prototyping Lab – ausgezahlt in drei Raten zu je 500 Euro. Das Stipendium ist als finanzielle Förderung zur Unterstützung deines Lebensunterhalts gedacht, nicht um Kosten für den Prototypen (z.B. für Tools) zu decken. Es ist möglich, parallel noch weitere Tätigkeiten (z.B. Aushilfsjobs, Werkstudierendentätigkeit) auszuüben, solange du dein zeitliches Engagement im Lab nicht vernachlässigst.
Mit Ausnahme weniger verpflichtender Termine, bei denen alle Teams anwesend sein müssen (z.B. Kickoff, Feedbacksessions, Workshops und Reveal), gestaltet ihr die Zeiteinteilung flexibel in eurem Team in Absprache mit eurem Partnerunternehmen und euren Mentor*innen.
Das Prototyping Lab findet i.d.R. auf Deutsch statt. Unter Umständen können einzelne Teams auf Englisch arbeiten, das ist abhängig von der Ausrichtung der jeweiligen Challenges. Um im Sinne der Diversität auch die Mitwirkung von nicht-deutschsprachigen Studierenden zu ermöglichen, findet der gesamte Bewerbungsprozess auf Englisch statt.
Das Prototyping Lab findet im Rahmen des Studiums statt, d.h. du erhältst i.d.R. auch Credit Points für deine Mitwirkung. Wende dich für die Details (z.B. Anzahl der Credit Points, zusätzliche Leistungen sowie Anmeldung der Prüfungsleitung) direkt an den*die Dozent*in / Professor*in in deiner Hochschule.
Nach Ende der Bewerbungsphase findet Anfang Oktober die Auswahl der Teammitglieder statt. Du solltest spätestens Mitte Oktober eine E-Mail mit der Zu- oder Absage erhalten. Bitte blocke dir bis dahin die Pflichttermine, die wir dir im Rahmen der Bewerbung mitteilen. Da die Plätze begrenzt sind und wir verbindlich mit den Teilnehmenden planen müssen, gib uns vor Ende der Bewerbungsphase Bescheid, falls absehbar ist, dass du doch nicht am Prototyping Lab teilnehmen kannst.







































