Weitere Initiativen der Hamburg Kreativ Gesellschaft

Predictions 2026

Was erwartet die Medien- und Digitalbranche 2026? Der nextMedia-Beirat hat für uns in die Zukunft geschaut.

Was erwartet uns 2026?

2026 wird ein Jahr des Umbruchs: KI verändert Wertschöpfung, Medienlogik und Nutzungsverhalten – während Vertrauen, Haltung und Originalität wieder an Bedeutung gewinnen. Unser Beirat hat für nextMedia.Hamburg in die Zukunft geblickt: Welche Trends prägen Content, Geschäftsmodelle, Technologie, Kreativität und Marktstrukturen?

KI wird Infrastruktur: Technologie prägt Geschäftsmodelle, Interfaces und Inhalte

Nina Peters

"2026 wird zum Wendepunkt für die deutsche Produktionslandschaft, aus dem es die richtigen Schlüsse zu ziehen gilt. Das Fehlen eines nationalen Tax Incentives und einer Investitionsverpflichtung… Mehr lesen

"2026 wird zum Wendepunkt für die deutsche Produktionslandschaft, aus dem es die richtigen Schlüsse zu ziehen gilt. Das Fehlen eines nationalen Tax Incentives und einer Investitionsverpflichtung für Streamer, kombiniert mit massivem Kostendruck bei Sendern und Plattformen, wird ein Verschwinden vieler kleiner Produktionsfirmen und weitere Zusammenschlüsse von Firmen auslösen. Gleichzeitig optimieren KI-Tools kurzfristig Prozesse – in Stoffentwicklung, Planung und Postproduktion – und eröffnen langfristig neue kreative Horizonte: In naher Zukunft werden wir Geschichten und Genres aus Deutschland erzählen können, die aufgrund der bisher notwendigen Budgets Hollywood vorbehalten waren. Doch durch AI-generierte Inhalte droht langfristig auch eine Schwemme an austauschbarem Content. Der Konkurrenzkampf um das rare Gut der Publikumsaufmerksamkeit wird sich damit noch einmal verschärfen. Ab 2026 entscheidet sich umso mehr, wer sich mit Haltung, Handschrift und echter Kreativität gegen die Algorithmen behaupten kann bzw. beides ideal miteinander kombiniert."

Geschäftsführung; ndF:Hamburg, Neue deutsche Filmgesellschaft

Michael Kutschinski

"Der Alltag wird zum Interface. 
Tech-Konzerne weltweit setzen auf die Verschmelzung von künstlicher Intelligenz und erweiterter Realität. Bis Ende 2026 sollen mehr als 50 Smartglasses auf den… Mehr lesen

"Der Alltag wird zum Interface.


Tech-Konzerne weltweit setzen auf die Verschmelzung von künstlicher Intelligenz und erweiterter Realität. Bis Ende 2026 sollen mehr als 50 Smartglasses auf den Weltmarkt kommen. Fast die Hälfte bringen Display, Kamera und Audiofunktionen mit, reagieren auf Sprache, Gesten und Blickbewegungen.
Diese Brillen wissen, wo wir sind, was wir sehen und was wir brauchen und liefern die passenden Informationen.
Marken und Medien können digitale Inhalte im Kontext nahtlos in die reale Welt integrieren.



2026 beginnt eine neue Ära der Interaktion zwischen Mensch und Maschine."

Creative Director; Photon Engine

Michael Kümmerle

"Musikindustrie 2026: Audio Streaming bleibt zentral, AI wird zum Kreativ- und Produktionsstandard, und Fan-Monetarisierung gewinnt massiv an Bedeutung. Short-Video-Plattformen dominieren… Mehr lesen

"Musikindustrie 2026: Audio Streaming bleibt zentral, AI wird zum Kreativ- und Produktionsstandard, und Fan-Monetarisierung gewinnt massiv an Bedeutung. Short-Video-Plattformen dominieren vollends das Musikmarketing und entscheiden zunehmend über Reichweite, Trends und Breakthroughs. Gleichzeitig rücken Tech-Companies, Labels und Live-Entertainment-Firmen auf dasselbe Spielfeld: Tech-Player bauen aggressive Musik- und Live-Features auf, Labels investieren in eigene Tech-Stacks und Datenkompetenz, während Live-Companies digitale Fan-Communities und Hybrid-Events monetarisieren. Die Grenzen verwischen – alle konkurrieren um Daten, direkte Fanbeziehungen und exklusive Inhalte. Die Markthoheit wird nicht mehr wie bisher durch Musik-Kataloge oder Tourneen allein entschieden, sondern durch Kontrolle über Plattformen, Technologie und Fan-Engagement."

Ex-TikTok

Portrait von Angela Broer
Portrait von Angela Broer

Angela Broer

"KI bleibt das dominierende Thema. Die große Herausforderung für Medienunternehmen wird es auch im nächsten Jahr sein, aus dem Experimentierstatus herauszukommen und neben Effizienzprojekten… Mehr lesen

"KI bleibt das dominierende Thema. Die große Herausforderung für Medienunternehmen wird es auch im nächsten Jahr sein, aus dem Experimentierstatus herauszukommen und neben Effizienzprojekten auch echte Integrationen von KI in die Wertschöpfungskette oder erste Projekte mit dedizierten KI Agenten zu realisieren. Schön wäre es wenn es gelänge, stärker in Partnerschaften und Koalitionen zu investieren innerhalb der deutschen Medienindustrie, um gemeinsam Datenmodelle aufzusetzen und zu nutzen.

Auch in der Musik spielt das Thema KI eine große Rolle. Das für uns noch wichtigere Thema in 2026 wird es aber sein, in einem Musikmarkt, in dem sich das digitale Wachstum langsam abschwächt und sich einige Wettbewerber eher aus dem deutschen Markt zurückziehen, lokale Künstler und lokale Musik mit innovativen Services weiter zu fördern, um einen starken, bunten und vielfältigen Musikstandort Deutschland zu erhalten."

General Manager Operations, Believe Digital

Mirja Meyer

"Autonome Abo-Modelle. In 2026 werden Abos endlich smart! Nicht mehr wir passen uns an starre Intervalle an – die Abos passen sich an uns an. KI analysiert Verbrauchsmuster, Stimmung, Kontext… Mehr lesen

"Autonome Abo-Modelle. In 2026 werden Abos endlich smart! Nicht mehr wir passen uns an starre Intervalle an – die Abos passen sich an uns an. KI analysiert Verbrauchsmuster, Stimmung, Kontext und Prioritäten und optimiert eigenständig Preise, Mengen, Produktkombinationen und Lieferzyklen. Ein gutes Abo wird sich wie ein persönlicher Assistent anfühlen – unsichtbar, zuverlässig, immer einen Schritt voraus. Abos werden zu intelligenten Systemen, die mitdenken statt zu nerven.

Die Gewinner sind jene Marken, die radikal kundenorientierte, dynamische und empathische Abo-Erlebnisse schaffen, die nicht binden müssen, weil sie begeistern."

Managing Director, Jung von Matt TECH

KI wird Infrastruktur: Technologie prägt Geschäftsmodelle, Interfaces und Inhalte

Plattformmacht & Creator-Ökosysteme: Wer Sichtbarkeit kontrolliert, gewinnt

Adil Sbai

"2026 werden Creator nicht mehr nur Gesichter von Kampagnen sein, sondern zunehmend zu Plattformen innerhalb der Plattformen. Die erfolgreichsten Creator*innen bauen eigene Ökosysteme: Apps… Mehr lesen

"2026 werden Creator nicht mehr nur Gesichter von Kampagnen sein, sondern zunehmend zu Plattformen innerhalb der Plattformen. Die erfolgreichsten Creator*innen bauen eigene Ökosysteme: Apps, Marken, Studios, Bildungsformate – und vielleicht schon bald KI-gestützte Avatare. TikTok, YouTube oder Instagram entwickeln sich zunehmend zu Betriebssystemen für diese Mini-Medienhäuser – mit integrierten Shops oder Subscription-Modellen. Die Grenze zwischen Creator*innen, Marke und Medium löst sich auf. Beispiel: Erstmalig bezieht die GenZ ihre News überwiegend durch Influencer*innen – noch vor Medienmarken. Es wäre wünschenswert, wenn sich "konventioneller" Mitspieler*innen der Medienlandschaft trauen, diesen Paradigmenwechsel mit zu gestalten. Denn auch 2026 wird weitere Aufmerksamkeit junger Zielgruppen hin zu Social Media und Smartphone-Content wandern – etablierte Medien sollten die Creator Economy ernster nehmen."

CEO, WeCreate

Lukas Becker

"Im Bereich Buch müssen sich in Zukunft neue Geschäftsmodelle entwickeln – die alte Handelslogik funktioniert nur noch in Teilen. Deshalb müssen Verlage aus meiner Sicht stärker in Communities… Mehr lesen

"Im Bereich Buch müssen sich in Zukunft neue Geschäftsmodelle entwickeln – die alte Handelslogik funktioniert nur noch in Teilen. Deshalb müssen Verlage aus meiner Sicht stärker in Communities denken – weg vom Massenmarkt, hin zu einer bestimmten Nische, in der man die Zielgruppe nicht mehr mit Einzelprodukten, sondern mit einem kuratierten Komplett-Angebot versorgt. Nicht mehr das Einzelprodukt Buch wird zählen, sondern eine Art Membership mit Komplettzugang. Ob das schon in 2026 Realität wird, vermag ich aber nicht zu sagen."

Chief Operating Officer, Murmann Publishers

Kristina von Domarus

"Von SEO zu AEO. Eine Capgemini-Studie vom Januar 2025 zeigt: Über 58 % der Konsument*innen nutzen inzwischen Gen-AI-Tools statt klassischer Suche - 2023 waren es noch 25 %. Dieser Wandel ist… Mehr lesen

"Von SEO zu AEO. Eine Capgemini-Studie vom Januar 2025 zeigt: Über 58 % der Konsument*innen nutzen inzwischen Gen-AI-Tools statt klassischer Suche - 2023 waren es noch 25 %. Dieser Wandel ist mehr als technologisch: Er verändert, wie Vertrauen entsteht.

Wenn KI nicht mehr sucht, sondern antwortet, hängt Sichtbarkeit nicht länger von Budgets ab, sondern von Glaubwürdigkeit und öffentlicher Reputation. Öffentlich sichtbares Vertrauen wird zur neuen Eintrittskarte in die digitale Relevanz.

Die entscheidende Frage im Marketing für 2026 lautet daher nicht mehr: Wie steigere ich mein Google-Ranking? Sondern: Wie bleibe ich überhaupt sichtbar?

Von SEO zu AEO heißt: Vertrauen wird zum Rankingfaktor der Zukunft!"

Head of Account Management DACH, Trustpilot

Marc Recker

"Unsere Zeit ist emotional aufgeladen. Wir leben in einer "Social First" Welt. Algorithmen bestimmen die Kommunikation. Unsere Mediennutzung hat sich an kurzfristige Trigger gewohnt - positiv… Mehr lesen

"Unsere Zeit ist emotional aufgeladen. Wir leben in einer "Social First" Welt. Algorithmen bestimmen die Kommunikation. Unsere Mediennutzung hat sich an kurzfristige Trigger gewohnt - positiv, wie negativ. Marken und Unternehmen müssen lernen mit dieser "Affektzeit" umzugehen. Dafür ist es wichtig, Kontext und Zeitgeist zu verstehen. Sachliche Informationen und Argumente rücken in den Hintergrund. Es kommt weniger darauf an, was gesagt wird, sondern wie es gesagt wird. Marken und Persönlichkeiten, denen es gelingt einen "Vibe" um sich herum zu kreieren, einen Resonanzraum zu schaffen und diese "Codes" für sich zu nutzen, werden die Trends setzen."

Geschäftsführer, fischerappelt Relations

Plattformmacht & Creator-Ökosysteme: Wer Sichtbarkeit kontrolliert, gewinnt

Vertrauen statt Traffic: Die Rückkehr zu Haltung, Tiefe und Originalität

Christian Röpke

"2026 zählt nicht der Klick, sondern die Beziehung. Loyale Leserbeziehungen lösen reinen Traffic als Erfolgsmaßstab ab. Das Rennen um Aufmerksamkeit wird durch KI-generierte Inhalte ökonomisch… Mehr lesen

"2026 zählt nicht der Klick, sondern die Beziehung. Loyale Leserbeziehungen lösen reinen Traffic als Erfolgsmaßstab ab. Das Rennen um Aufmerksamkeit wird durch KI-generierte Inhalte ökonomisch obsolet. Zukunftsfähig sind nur jene Marken, die durch klare Haltung und Verlässlichkeit echtes Vertrauen aufbauen. Denn nur loyale Leser sind bereit, langfristig für Qualität zu zahlen und eine Marke zu einem festen Teil ihres Lebens zu machen. Nachhaltige Geschäftsmodelle entstehen dort, wo Vertrauen dazu führt, dass Menschen unsere Inhalte Tag für Tag lesen, hören und erleben."


Chief Product Officer, ZEIT Verlagsgruppe

Colin Hauer

"Inhalte mit Ecken, Kanten und Seele statt generischem KI-Slop … Auch die letzten Digitalskeptikerinnen und -skeptiker haben mittlerweile das neueste generative KI-Tool ausprobiert und gemerkt… Mehr lesen

"Inhalte mit Ecken, Kanten und Seele statt generischem KI-Slop

Auch die letzten Digitalskeptikerinnen und -skeptiker haben mittlerweile das neueste generative KI-Tool ausprobiert und gemerkt, dass dabei zwar zunächst lustige Experimente herauskommen, es dann jedoch recht schnell fad wird.

Die KI-Fatigue bietet Raum für die Rückbesinnung zu menschlicher Originalität und überraschenden Inhalten. Für ihr nächstes Hörbuch suchen Hörerinnen und Hörer nach Haltung und Handschrift, nach authentischen Stimmen und Geschichten aus hochwertiger Manufaktur statt vom Fließband.

Dennoch gilt auch 2026: Experimentierfreude und Technologieoffenheit lohnen sich. Wer Fleißarbeit in repetitiven Prozessen klug auslagert, dadurch Effizienzen steigert und Freiräume für originelle Inhalte schafft, wird mit diesen die Menschen noch mehr begeistern als zuvor."


CEO, Hörbuch Hamburg

Caren Siebold

"Medien 2026: Zeit für radikale Ehrlichkeit – und ein bisschen Mut zur Provokation. Die Medienbranche steht 2026 an einem Wendepunkt. Wer heute noch glaubt, mit ein bisschen Social Media und… Mehr lesen

"Medien 2026: Zeit für radikale Ehrlichkeit – und ein bisschen Mut zur Provokation. Die Medienbranche steht 2026 an einem Wendepunkt. Wer heute noch glaubt, mit ein bisschen Social Media und einer Prise KI sei der Wandel gemeistert, hat den Schuss nicht gehört. Wir stehen vor einer Revolution, die alles infrage stellt.
Künstliche Intelligenz ist nicht mehr das nette Spielzeug aus der Innovationsabteilung. Sie ist der Elefant im Raum, der unsere Arbeit, unsere Inhalte und unsere Glaubwürdigkeit auf den Kopf stellt. Wenn Algorithmen entscheiden, was relevant ist, und Deepfakes kaum noch unterscheidbar sind, müssen wir uns fragen: Sind wir noch im Driver-Seat oder schon längst Getriebene?
Die Plattformen diktieren die Regeln. TikTok, YouTube, Instagram – sie bestimmen, was gesehen wird. Wir sind Gäste auf fremden Partys – und die Gastgeber können uns jederzeit rauswerfen.
Das Publikum ist nicht mehr das Publikum von gestern. Es will Haltung, aber keine Bevormundung. Es will Vielfalt, aber keine Beliebigkeit. Heute zählt Dialog, Augenhöhe, manchmal Widerspruch.
Und das liebe Geld? Die Zahlungsbereitschaft für Inhalte ist da – aber nur für Inhalte, die wirklich etwas bieten. Wer nur auf Masse setzt, wird von der KI überrollt. Wer auf Klasse setzt, muss liefern.
Was bleibt? Mut zur Veränderung. Lust auf Experimente. Die Medienbranche 2026 braucht Pioniere, Brückenbauer. Vielleicht ist das die eigentliche Herausforderung: Nicht alles besser wissen zu wollen, sondern besser machen zu wollen. Wer das schafft, hat eine Zukunft. Wer nicht, wird überrollt."

Chief Product Officer, dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH

Beatrice Kemner

"Schluss mit dem Lamentieren! 2026 hört die Medien- und Digitalbranche auf, über die KI-Content-Schwemme und Traffic-Einbrüche zu jammern. Wir fokussieren uns auf eigene Stärken: In der… Mehr lesen

"Schluss mit dem Lamentieren! 2026 hört die Medien- und Digitalbranche auf, über die KI-Content-Schwemme und Traffic-Einbrüche zu jammern. Wir fokussieren uns auf eigene Stärken:

In der Content-Strategie werden außergewöhnliche, menschlich kuratierte Inhalte wieder wichtiger, die mit Expertise und unique value Highlights neben der KI-Masse setzen. Für Medien und Weiterbildung bedeutet dies Rückbesinnung auf Eigenrecherche, echte Protagonisten/Cases und Tiefe.

Wir akzeptieren, dass relevante Inhalte zunehmend "unsichtbar" werden und nur als Futter für die LLMs dienen. Statt klassischer Traffic-Messungen rücken daher Impact-Metriken und GEO in den Vordergrund, die den Mehrwert von (Medien-)Marken nachweisen.

Als Antithese zur Digitalisierung gewinnen physische Live-Erlebnisse 2026 enorm an Relevanz. Der Trust-Faktor echter Menschen und die persönliche Erfahrung vor Ort ziehen Zielgruppen & Brands an."

Geschäftsleitung und Head of Product, OMR Education

Vertrauen statt Traffic: Die Rückkehr zu Haltung, Tiefe und Originalität

Medien im Stresstest: Neue Strategien für eine Branche im tiefen Umbruch

Anke J. Pätzold

"Umbruch der (Media-)Welt? Die Welt & ihr Kontext verändert sich schneller & tiefgreifender als erwartet. Ökologie, Geopolitik, Ökonomie, Technologie & Gesellschaft ziehen gleichzeitig an den… Mehr lesen

"Umbruch der (Media-)Welt? Die Welt & ihr Kontext verändert sich schneller & tiefgreifender als erwartet. Ökologie, Geopolitik, Ökonomie, Technologie & Gesellschaft ziehen gleichzeitig an den vertrauten Systemen, deren Design nicht mehr funktioniert. Das erzeugt Risse, Reibung & wachsende Ungewissheit. Die Medienbranche ist Frühwarnsystem. Konsum, Kommunikation & Informationsbedarf verändern sich parallel. Aufmerksamkeit wird fragmentierter, Vertrauen wird zum knappen Gut, Relevanz ersetzt reine Reichweite. Hier helfen vertraute Rezepte nicht mehr. Neue gute Fragen sind wichtiger als alte Antworten.

Wird Werbung verschwinden? Nein. Wird sie bleiben wie heute? Nein.
Konsequenz für Unternehmen: Investieren. In interoperable Messsysteme, hybride Teams aus Daten, Kreation & Strategie, in Geschäftsmodelle, die Resilienz und Mehrwert belohnen. In Strategie. Und in das Stellen der richtigen Fragen."

Head of Strategic Operations, Ströer

Roland Bös

"2026 wird zum Prüfstein – und zur Chance, über uns hinauszuwachsen. Polykrise und Spardruck verlangen von uns als Agenturen den Wertbeitrag kreativer Arbeit täglich unter Beweis zu stellen. Mehr lesen

"2026 wird zum Prüfstein – und zur Chance, über uns hinauszuwachsen. Polykrise und Spardruck verlangen von uns als Agenturen den Wertbeitrag kreativer Arbeit täglich unter Beweis zu stellen. Denn Kreativität ist kein Luxus, sondern zentraler Hebel für Erfolg – besonders in unsicheren Zeiten.

Künstliche Intelligenz katapultiert Prozesse in neue Dimensionen, doch unser Gehirn bleibt das Epizentrum der Innovation. Hamburgs pulsierendes Kreativ-Ökosystem ist prädestiniert, der Hotspot für neue Geschäftsmodelle dieser Symbiose aus Technologie und menschlichem Genius zu sein.

Der Schlüssel liegt im inspirierenden Austausch und Benchmarking von Best Practices. Mit OMR, German Creative Economy Summit oder dem ADC Festival bietet die Hansestadt Leuchttürme für kreative Visionen und Vernetzung. Wir freuen uns darauf, gleich im Januar beim GWA Neujahrsempfang 2026 im Zeisehof gemeinsam die Segel zu setzen!"

Geschäftsführer & Partner, Scholz & Friends

Medien im Stresstest: Neue Strategien für eine Branche im tiefen Umbruch

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