Ein Produkt für verschiedene Nutzer*innen und Märkte
Mit dem Produkt PHONT-Studio möchte das Team vor allem Creator*innen und Videoproduzent*innen für sich gewinnen. Die Idee: Nach dem Upload des Videomaterials erledigt eine KI automatisch die Sprechererkennung, die Transkription sowie die emotionale Gestaltung der Untertitel. Anschließend können die Nutzer*innen selbst noch letzte Anpassungen vornehmen und das Video mit den neuen Untertiteln exportieren.
Doch das Start-up denkt bereits weiter: „Unser Ziel ist eine universelle Untertitel-Engine, die wir als API direkt in große Streaming-Plattformen und Medienhäuser integrieren wollen. Damit könnten Zuschauer künftig bei Filmen und Serien eine zusätzliche, emotionale Ebene erleben – per Knopfdruck und auf jeder Plattform.“, erklärt Paul-Leo Langendörfer.
Videos inklusiver und attraktiver machen
Für viele Anbieter ist Barrierefreiheit nicht nur gesellschaftlich, sondern auch gesetzlich ein immer wichtiges Thema. PHONT möchte dazu beitragen, dass Videos künftig inklusiver werden. „Wir verbinden Unterhaltung mit Inklusion und sorgen dafür, dass Untertitel nicht mehr bloß Text sind, sondern ein integraler und emotionaler Teil jedes Medienerlebnisses – ein klarer Mehrwert für alle Zuschauer*innen.“, so die Gründer.
Der neue Standard für Untertitel?
Das Team arbeitet aktuell intensiv am Launch des ersten Produkts PHONT Studio. Parallel dazu sind erst Pilotprojekte mit Streaming-Plattformen und Medienhäusern in Umsetzung – einerseits um die Technologie unter realen Bedingungen zu testen – andererseits, um das Produkt noch besser zu machen. Auf die Frage wie es mit PHONT weitergehen soll, hat Paul-Leo Langendörfer eine klare Vision: „PHONT soll der neue Standard für Untertitel werden. Wir möchten, dass in Zukunft niemand mehr auf langweilige Textzeilen zurückgreifen muss, sondern stattdessen ein intensives, emotionales Medienerlebnis genießen kann.“