
Vortrag zum Internationalen Frauentag im SPACE
Mittwoch, 18. März 2026, 16:00–18:00 Uhr.
Worum geht es?
Für Frauen ist der Kampf um freie und selbstbestimmte Zeit eine zentrale politische Machtfrage. Ohne die Neuverteilung und Aufwertung von Care-Arbeit kann Gleichberechtigung nicht gelingen. Forschungsergebnisse zeigen zudem, dass Zeitarmut das menschliche Wohlergehen ebenso stark beeinträchtigt wie materielle Armut.
Die Journalistin Teresa Bücker erläutert in ihrem Vortrag, warum die Forderung nach immer mehr Arbeit der falsche Ansatz ist und weshalb wir neue Zeitkonzepte brauchen, um Gleichstellung im Job zu erreichen, den Gender-Pay-Gap zu schließen, den Fachkräftemangel abzufedern und demokratische Teilhabe zu ermöglichen.
Wer kommt?
Offen für alle an Gleichstellungspolitik, Zeitpolitik, Arbeitswelt und gesellschaftlicher Gerechtigkeit Interessierten. Die Veranstaltung richtet sich an Studierende, Forschende, Beschäftigte aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft sowie an die interessierte Öffentlichkeit.
Was passiert konkret?
Vortrag von Teresa Bücker zum Thema Zeitgerechtigkeit
Einordnung aktueller Forschung zu Zeitarmut und Care-Arbeit
Impulse für neue Konzepte von Arbeit, Gleichstellung und gesellschaftlicher Teilhabe
Austausch im Anschluss an den Vortrag
Warum das wichtig ist
Mehr Arbeit ist keine Lösung für Ungleichheit. Fehlende Zeit verstärkt soziale und geschlechtsspezifische Ungerechtigkeiten und schwächt demokratische Beteiligung. Der Vortrag zeigt, warum eine mutige Zeitpolitik notwendig ist und welche Ansätze zu einer modernen, gerechten und solidarischen Gesellschaft führen können.
Kostenlos.
Anmeldung erforderlich.
Bei Bedarf an Kinderbetreuung bitte bis zum 16. Februar Kontakt aufnehmen unter:
Wann?
18.3.2026
16:00 – 18:00 Uhr
Wo?
SPACE Hamburg | Am Sandtorkai 27
Veranstalter?
Pro Exzellenzia lead & Gleichstellungs- und Diversitybereich der MIN-Fakultät und Stabsstelle Chancengerechtigkeit der Universität Hamburg


